Von dieser Halbinsel genießt man eine ausgezeichnete Aussicht auf die Bucht von Ag.Giorgis ton Pagon und die offene See. Von hier zu sehen ist die kleine Insel Karavi, die zur Entstehung vieler Legenden und Überlieferungen Anlass gewesen ist. Nach Plinius handelt es sich um das versteinerte Schiff der Phäaken, während in den umliegenden Dörfern von der historischen Königin Pamflagona die Rede ist, die über die gleichnamige Stadt herrschte. Ihr Gatte zog einst gegen eine fremde Königin in den Krieg und verliebte sich schließlich in sie. Er bestieg sein Schiff, um mit das weite zu suchen. Die betrogene Pamflagona erbat sich die Hilfe des Hl. Nikolaus, der den Treuebrecher bestrafte indem er sein Schiff versteinerte. Das Dorf Afionas wurde erstmals im 6. Jhdt. v.Chr. besiedelt, wenig später verlassen um im 6. Jhdt. n.Chr. von den Avaren (Mongolischer od. Hunnischer Stamm) wiederbesiedelt zu werden. Vom Dorf führt ein Pfad der auf einem ungefähr halbstündigen Abstieg zum wunderschönen Porto Timoni. Sie finden hier die Ruinen einer Festung, die Pyrrhus von Epirus 300 v.Chr. errichtet hat. An der nordwestlichen Seite noch zu erkennen sind die Ausgrabungen Dörpfelds, der auf der Suche nach dem Palast des Alkinoos eine neusteinzeitliche Siedlung (3 000 v.Chr.) zutage förderte.