Hauptort des Gebiets Mesis bis 1912. Hier lebte bis zu seinem Tod 1694 der italienische Ritter Prospero Marini. Er war Inhaber des Salzhandelsmonopols für die Ionischen Inseln. Zu seinem Seelenheil wurde aus seinem Nachlass ein Stift zur höheren geistigen Bildung der Jugend von Korfu auf dem Gebiet der Kirche der Jungfrau Zoodochou Pygis eingerichtet und von 10 Mönchen betrieben. Prospero Marini liegt, wie es sein Wunsch war, hinter der Kirche begraben. Nahe beim Dorfplatz liegt die (einst private) St.Spiridonkirche von 1730. Ikonen aus beiden Kirchen befinden sich heute im Antivouniotissamuseum.